Apollo vs Hunter: Welches E-Mail-Marketing Tool liefert die zuverlässigeren Daten?
- Alexander Peter Hihler

- vor 3 Stunden
- 6 Min. Lesezeit

Das Wichtigste in Kürze
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1. Lead‑Generierung im Wandel
1.1 Professionalisierung des B2B-Prospectings
Wenn du im B2B-Vertrieb arbeitest, weißt du: Die größte Zeitfalle ist nicht das Verkaufen, sondern das Suchen. Wer stundenlang Kontaktdaten recherchiert oder fehlerhafte E-Mails anschreibt, verbrennt Budget und Nerven. Genau hier setzen Tools wie Hunter und Apollo an. Sie helfen dir, relevante Kontakte schnell zu finden, E-Mail-Adressen zu prüfen und Kampagnen effizient aufzusetzen. Der Unterschied liegt am Ende nicht in Features, sondern in Ergebnissen: mehr gültige Kontakte und bessere Antwortquoten.
1.2 Technologische Entwicklung von E-Mail-Finder-Tools
Früher war ein E-Mail-Finder genau das: ein Tool, das dir eine Adresse ausspuckt. Heute ist das deutlich komplexer. Moderne Plattformen kombinieren Datensuche, Verifizierung und Automatisierung in einer Oberfläche. Du kannst Leads finden, prüfen, in Sequenzen einbinden und direkt in deinen Vertriebsprozess überführen, ohne zwischen fünf Tabs zu springen. Für dich heißt das: weniger Tool-Chaos, weniger manuelle Arbeit und deutlich mehr Kontrolle.
1.3 Strategische Bedeutung von Vertriebsplattformen
Vertriebsplattformen sind heute Infrastruktur: Unpräzise Lead-Daten führen zu schlechter Domain-Reputation und sinkenden Antwortquoten. Entscheidend ist daher nicht mehr allein deine Menge an Kontakten, sondern vor allem deren Validität, Aktualität und Integrationsfähigkeit in den täglichen Marketing-Workflow. Genau an diesem Punkt setzt dieser Vergleich an und zeigt dir, wie sich Apollo und Hunter in strategisch relevanten Punkten unterscheiden.
2. Datenbasis und Recherchequalität: Apollo vs Hunter
2.1 Umfang und Struktur der Kontaktdatenbanken
Apollo bietet eine deutlich größere Datenbank mit vielen Millionen Kontakten und Firmenprofilen, die weit über reine E‑Mail‑Adressen hinausgeht. Dazu gehören Telefonnummern, Jobtitel und soziale Profile. Genau diese Breite erlaubt umfangreichere Zielgruppensegmente und mehr Kontext für Personalisierung. Hunter konzentriert sich auf professionelle E‑Mail‑Adressen und Domain‑basierte Ergebnisse. Die Datenmenge ist kleiner, wird aber durch Verifikation und Genauigkeit ergänzt.
2.2 Herkunft, Aktualisierung und Validierung der Daten
Bei beiden Tools stammen die Daten aus öffentlich verfügbaren Quellen und Mustern, die aus Firmenwebseiten, Social‑Profiles oder professionellen Verzeichnissen abgeleitet werden. Hunter legt großen Wert auf E‑Mail‑Verifikation, was zu zuverlässigeren Adressen führt. Apollo setzt ebenfalls auf regelmäßige Updates, seine Daten sind aber nicht durchweg gleich genau – insbesondere bei kleineren Firmen und Nischenmärkten können veraltete Daten häufiger auftreten.
2.3 Genauigkeit der E‑Mail‑Adressen und Bounce‑Raten
Verschiedene Tests zeigen, dass Hunter im Schnitt höhere E‑Mail‑Genauigkeit liefert als Apollo. In einem Vergleichstest über mehrere Tausend Kontakte erzielte Hunter im Schnitt 14–18 % mehr gültige E‑Mails als Apollo, insbesondere bei kleineren Zielgruppen. Eine hohe Genauigkeit ist entscheidend: Jeder falsch identifizierte Kontakt riskiert Bounces und schlechte Zustellbarkeit.
2.4 Transparenz und Nachvollziehbarkeit der Datensätze
Hunter zeigt klar, auf welcher Basis E‑Mails gefunden und verifiziert werden, inklusive Score‑Informationen und Verifikationsstatus. Apollo bietet zwar mehr Datenpunkte, aber diese Breite kann Transparenz für reine E‑Mail‑Prospecting‑Zwecke reduzieren.
3. Funktionsumfang im Direktvergleich
3.1 Suchlogik und Filtertiefe
Apollo bietet erweiterte Filtermöglichkeiten, mit denen du Zielgruppen nach Branche oder Standort segmentieren kannst. Diese Filter erlauben die Erstellung hyper‑zielgerichteter Lead-Listen.
Hunter konzentriert sich auf Domain-basierte Suchen und die direkte E-Mail-Finder-Logik. Die Filter sind zwar weniger komplex, dafür sehr intuitiv und schnell einsetzbar. Dies macht Hunter ideal für kleinere Kampagnen.
3.2 Domain‑Suche versus personenbezogene Lead‑Daten
Hunter ermöglicht es dir, gezielt E-Mail-Adressen zu ermitteln. Du kannst damit zuverlässig E-Mail-Adressen zu bekannten Domains finden, was besonders für kleine Teams effizient ist.
Apollo liefert neben E-Mail-Adressen auch weitere personenbezogene Daten wie Telefonnummern, Jobtitel oder Unternehmensinformationen. Diese breite Datenbasis eignet sich für komplexere Segmentierungen und größere Outbound-Kampagnen.
3.3 Cold‑Email‑Automatisierung und Sequenzsteuerung
Hunter stellt eine einfachere Kampagnen-Funktion bereit, die grundlegende Sequenzen ermöglicht. Sie eignet sich für gezielte Cold-Email-Kampagnen, bei denen schnelle Einrichtung wichtiger ist als tiefe Automatisierung.
Apollo bietet ein integriertes Sequenz- und Outreach-System, mit dem du mehrstufige E-Mails, Anrufe oder LinkedIn-Aufgaben planen kannst. Diese Automatisierung unterstützt komplexe, kanalübergreifende Kampagnen.
3.4 Integrationen, API‑Zugänge und Browser‑Erweiterungen
Apollo bietet umfangreiche Integrationen mit gängigen CRMs wie Salesforce oder HubSpot und unterstützt zusätzlich eine Vielzahl von Zusatzplattformen. API-Zugänge ermöglichen automatisierte Datenabrufe und die Einbindung in bestehende Workflows.
Hunter integriert sich zuverlässig in gängige E‑Mail-Clients, Tabellen-Tools und Automatisierungslösungen. Obwohl die CRM-Integration weniger tief ist als bei Apollo, ermöglicht Hunter eine einfache Einbindung in bestehende Arbeitsabläufe.
3.5 Workflow‑Effizienz im operativen Vertrieb
Hunter ist besonders für einfache E‑Mail‑Prospecting‑Workflows schnell zugänglich und intuitiv bedienbar. Kleine Teams oder einzelne Nutzer können Leads zügig recherchieren, verifizieren und in Kampagnen einbinden.
Apollo bietet eine umfangreiche Plattform für ganze Outbound‑Teams. Mit Automatisierungen, Sequenzsteuerung und CRM-Integrationen ermöglicht es größere Kampagnen über mehrere Kanäle hinweg zu steuern.
4. Preise und Skalierbarkeit
4.1 Tarifmodelle und Funktionsabstufungen
Hunter nutzt ein Credit‑basiertes Modell, bei dem E‑Mail‑Suchen und Verifikationen einzeln abgerechnet werden. Einstiegspreise beginnen typischerweise niedrig.
Apollo arbeitet ebenfalls mit einem nutzerbasierten Preismodell und einem System aus Nutzungseinheiten. Der Funktionsumfang ist umfangreich, die Kosten steigen jedoch mit zunehmender Nutzung.
4.2 Kostenentwicklung bei wachsendem Lead‑Volumen
Die Preisstruktur von Hunter basiert auf klar definierten Credits, wodurch du die Kosten gut kalkulieren kannst. Selbst bei steigenden Lead‑Volumina bleibt der Preis relativ stabil, da zusätzliche Credits einzeln hinzugekauft werden können.
Bei wachsendem Lead‑Volumen oder Nutzung von Automatisierungsfunktionen steigen die Kosten bei Apollo schneller, da Credits für Datenabrufe, Sequenzen und zusätzliche Nutzer hinzukommen.
4.3 Preis‑Leistungs‑Verhältnis im Unternehmenskontext
Für reine E‑Mail‑Lead-Workflows bietet Hunter ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis. Da die Plattform auf präzise E-Mail-Verifizierung setzt, benötigst du weniger Credits für verlässliche Kontakte.
Apollo liefert einen größeren Funktionsumfang, der neben E-Mail-Suche auch Automatisierungen und CRM-Integrationen umfasst. Dies rechtfertigt höhere Kosten, insbesondere für größere Teams.
4.4 Einsatzszenarien: Startup, Agentur, Mittelstand, Enterprise
Kleine Teams, Freelancer oder Agenturen mit begrenztem Budget profitieren besonders von Hunter. Die Plattform überzeugt durch eine übersichtliche Struktur, einfache Bedienung und klar kalkulierbare Kosten.
Größere Outbound-Teams, Mittelstandsunternehmen oder Enterprise-Organisationen profitieren hingegen von Apollo. Die Plattform bietet umfangreiche Automatisierungen, CRM-Integrationen und Kampagnensteuerung über diverse Kanäle.
5. Datenschutz und regulatorische Bewertung
5.1 Rechtlicher Rahmen für B2B‑Kontaktdaten in Europa
In der EU regelt die DSGVO die Verarbeitung personenbezogener Daten, auch im B2B‑Kontext. Bei der Nutzung von E‑Mail-Finder-Tools wie Hunter oder Apollo musst du sicherstellen, dass die Daten auf öffentlich zugänglichen Quellen basieren und dass ein berechtigtes Interesse für die Kontaktaufnahme besteht.
5.2 Datenschutzmechanismen und Unternehmensangaben
Sowohl Hunter als auch Apollo geben an, DSGVO-konforme Prozesse umzusetzen. Beide Plattformen stellen Mechanismen für Opt-out und Datenlöschung bereit, sodass betroffene Personen die Kontrolle über ihre Daten behalten. So erlaubt es Hunter beispielsweise, E-Mail-Adressen gezielt zu beantragen, zu aktualisieren oder vollständig zu löschen.
5.3 Handlungsempfehlungen für deutsche Unternehmen
Auch wenn Hunter und Apollo DSGVO-konforme Prozesse angeben, empfehle ich dir bei Kaltakquise-E-Mails rechtliche Beratung oder interne Datenschutzexpertise miteinzubeziehen. Denn: Die Definition des „berechtigten Interesses“ kann unterschiedlich ausgelegt werden, ebenso wie spezifische Anforderungen an Dokumentation, Opt-out und Datenlöschung.
5.4 Online-Foren und Rezensionen
In Foren wie Reddit teilen Nutzer ihre Erfahrungen mit Hunter und Apollo. Viele berichten, dass Apollo-Daten gelegentlich ungenauer oder veraltet sind. Hunter wird hingegen häufig als präziser und verlässlicher beschrieben. Diese Beobachtungen spiegeln sich auch in den Trustpilot‑Bewertungen wider: Hunter kommt auf einen TrustScore von etwa 4,3 / 5 Sternen bei 295 Bewertungen, was auf überwiegend positive Nutzererfahrungen hindeutet. Apollo hat auf Trustpilot einen TrustScore von 2,9 / 5 Sternen bei über 1 000 Rezensionen, wobei viele Nutzer UI‑Probleme, Datenqualität und Support kritisieren.
6. Welches Tool überzeugt im Alltag?
6.1 Präzision, Zuverlässigkeit und Datenqualität
Wenn deine Priorität E‑Mail‑Genauigkeit und niedrige Bounce‑Raten sind, liefert Hunter häufig die zuverlässigeren Resultate. Gerade für gezielte Cold‑Email‑Kampagnen ist das ein signifikanter Vorteil.
6.2 So schnell bearbeitest du Leads wirklich
Hunter punktet mit einfacherer Bedienung und schnellerem Onboarding. Apollo bietet mehr Tiefe und Automatisierungsoptionen, die sich aber erst nach Einarbeitung auszahlen.
6.3 Meine strategische Empfehlung
Für kleinere Teams, präzise Prospecting‑Workflows und klare Preis‑Strukturen bleibt Hunter oft die effizientere Wahl. Apollo spielt seine Stärken vor allem dann aus, wenn du mehr Funktionen als nur E‑Mail‑Finder brauchst, etwa CRM‑tiefe, multikanalige Automatisierung und große Datenmengen.
7. Häufig gestellte Fragen
Was ist Apollo.io?
Apollo.io ist eine Sales-Intelligence- und Lead-Generierungsplattform, die dich dabei unterstützt, Kontakte zu finden, E-Mail-Adressen zu verifizieren und Outreach-Kampagnen zu automatisieren. Mit umfangreicher Datenbank, Filterfunktionen und CRM-Integrationen kannst du effizient Leads recherchieren und deine Cold-Email-Strategien deutlich optimieren.
Wie teuer ist Apollo?
Die Preise für Apollo beginnen in der Regel bei etwa 49–59 € pro Nutzer und Monat für Basispakete. Erweiterte Funktionen, größere Datenmengen oder Multi-User-Lizenzen erhöhen die Kosten deutlich. Für Teams und größere Kampagnen empfiehlt es sich, die Pakete nach tatsächlichem Lead-Volumen und Automatisierungsbedarf auszuwählen.
Ist Apollo DSGVO‑konform?
Apollo gibt an, DSGVO-konforme Prozesse zu nutzen. Die Plattform verwendet hauptsächlich öffentlich verfügbare Daten und bietet Opt-out-Mechanismen für Betroffene. Dennoch solltest du bei der Nutzung für Kaltakquise rechtliche Beratung oder interne Datenschutzrichtlinien berücksichtigen, um sicherzustellen, dass deine E-Mail-Kampagnen allen gesetzlichen Vorgaben entsprechen.
Worin unterscheiden sich Hunter und Apollo?
Hunter ist auf die präzise Suche und Verifizierung von E-Mail-Adressen spezialisiert, ideal für fokussierte Prospecting-Kampagnen. Apollo bietet eine breitere Plattform für Sales Intelligence, inklusive Automatisierungen, CRM-Integrationen und umfangreicher Datenbasis. Hunter punktet mit Genauigkeit, Apollo mit Funktionsvielfalt.
Welches E‑Mail‑Marketing Tool ist besser, Hunter oder Apollo?
Für reine E-Mail-Prospecting-Workflows ist Hunter oft die effizientere Wahl, da es präzise Ergebnisse liefert und einfach zu bedienen ist. Apollo eignet sich, wenn du mehr als nur E-Mail-Daten brauchst, wie Automatisierungen, CRM-Integration oder große Datenmengen. Die Entscheidung hängt von Teamgröße, Workflow-Komplexität und Kampagnenumfang ab.


