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SEO‑Berichte unter eigener Marke: Die besten White‑Label‑Lösungen im Test

  • Autorenbild: Alexander Peter Hihler
    Alexander Peter Hihler
  • vor 3 Stunden
  • 6 Min. Lesezeit
White-Label-SEO-Reports
Diese neun White-Label-Lösungen automatisieren das SEO-Reporting deiner Agentur effizient.

Das Wichtigste in Kürze


  • White‑Label‑SEO‑Reports machen deine Agentur professioneller und effizienter, indem sie standardisierte SEO‑Berichte unter deiner Marke liefern.


  • Sie automatisieren Reporting‑Workflows, verbessern Kundenkommunikation und sparen Zeit durch wiederkehrende Analysen.


  • Die Top‑Tools im Vergleich: SE Ranking, AgencyAnalytics, SEMrush White Label Reports, DashThis und weitere praxisbewährte Lösungen.

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1. White‑Label‑SEO‑Reports: Grundlagen und Einordnung


1.1 Begriff und Herkunft des White‑Label‑Prinzips


White‑Label‑Lösungen sind Produkte, die ein Anbieter entwickelt hat, aber unter der Marke eines anderen Unternehmens vertrieben werden. Dieses Konzept ist in vielen Branchen etabliert, z. B. im Finanz‑ oder Einzelhandel. Im digitalen Marketing bedeutet White Label, dass du ein Tool oder eine Dienstleistung nutzt, die deine Kunden als dein eigenes Produkt wahrnehmen. In der SEO‑Welt sind White‑Label‑Reports standardisierte Berichte, die du für Kunden erstellst und die unter deinem Agentur‑Branding erscheinen. Du nutzt also eine Software im Hintergrund, aber der Kunde sieht nur dein Logo und deine Gestaltung. Das steigert Professionalität und Vertrauen, während du intern Zeit und Ressourcen sparst.


1.2 Übertragung auf die Suchmaschinenoptimierung


Suchmaschinenoptimierung ist datengetrieben. Kunden wollen regelmäßig sehen, wie ihre Keywords ranken, wie sich Traffic entwickelt und welche Optimierungsmaßnahmen Wirkung zeigen. White‑Label‑SEO‑Reports lösen dieses Problem mit automatisierten, visuell ansprechenden Übersichten aller relevanten Kennzahlen. Anstatt jeden Report manuell zu erstellen, setzt du auf eine schlanke Lösung, die:


  • automatisch Daten sammelt

  • Termine und Versand automatisiert

  • sie in verständliche Dashboards umwandelt


So wird dein Reporting ein sichtbarer Mehrwert, nicht nur ein Pflichtdokument.


1.3 Abgrenzung zu Standard‑Reports und Eigenlösungen


Standard‑Reports stammen entweder aus klassischen SEO‑Tools ohne Anpassung an das eigene Branding oder aus manuell erstellten Excel‑Tabellen. Sie wirken häufig unstrukturiert, unprofessionell und verursachen hohen Aufwand. Eigenentwickelte Lösungen bieten zwar maximale Flexibilität, sind dafür aber zeit- und kostenintensiv.


Laut einer aktuellen Auswertung geben rund 73 % der Digitalagenturen an, White‑Label‑SEO‑Services anstelle vollständiger Eigenentwicklungen zu nutzen, weil sie effizienter sind und Ressourcen freisetzen, die anderweitig besser eingesetzt werden können. White‑Label‑SEO-Reports liefern strukturierte, gebrandete Auswertungen direkt einsatzbereit und kombinieren so Professionalität mit Effizienz.



2. Funktionsweise und strategischer Nutzen für Agenturen


2.1 Wie White‑Label‑Reporting technisch funktioniert


Ein White‑Label‑SEO‑Report basiert auf einer Software, die verschiedene Datenquellen verknüpft:


Diese Daten werden in einem Dashboard zusammengeführt, visuell aufbereitet und als PDF, Online‑Report oder interaktive Ansicht ausgegeben. Du kannst:


  • Versandzeitpunkte automatisieren


  • eigene Logos und Farben einbinden


  • Inhalte anpassen (Texte, Kommentare)


Die technische Grundlage sind meist API‑Schnittstellen zu Google, Bing, Analytics‑Tools und Social‑Media‑APIs.


2.2 Skalierung von Kundenprojekten ohne Mehraufwand


White‑Label‑Reports helfen Agenturen vor allem dabei, Skaleneffekte zu nutzen. Anstatt für jeden Kunden jede Woche manuell Reportings zu bauen, werden sie einmal konfiguriert und automatisch aktualisiert. Das führt direkt zu:


  • geringeren operativen Kosten


  • höherer Kundenzufriedenheit


  • schnellerer Reaktionszeit auf SEO‑Trends


2.3 Positionierung als Full‑Service‑Anbieter


Indem du White‑Label‑SEO‑Reports anbietest, stärkst du deine Position als ganzheitlicher Dienstleister. Deine Kunden erhalten nicht nur Zahlen, sondern verständliche Ergebnisse, Handlungsempfehlungen und strategische Insights unter deiner Marke. Das wirkt professioneller als Standard‑Reports von Drittanbietern, die keinen Erklärkontext liefern und oft wie Rohdaten aussehen.


2.4 Wirtschaftliche Vorteile und Margenoptimierung


Viele Agenturen profitieren von White‑Label‑SEO‑Reports, weil sie damit Zeit sparen, ihre Workflows effizienter gestalten und professionell gebrandete Auswertungen liefern, die Vertrauen schaffen und die Kundenbindung stärken. Automatisierte, gebrandete Reports reduzieren den manuellen Aufwand und erlauben es Teams, sich auf strategische Aufgaben zu konzentrieren, was letztlich die Servicequalität erhöht und Wachstum unterstützt.



3. Aufbau professioneller White‑Label‑SEO‑Reports


3.1 Relevante KPIs im SEO‑Reporting


Ein professioneller SEO‑Report muss relevante Kennzahlen beinhalten. Wichtige KPIs sind:


KPI

Bedeutung

Keyword‑Rankings

Sichtbarkeit in Suchmaschinen

Organischer Traffic

Nutzer, die über Suchmaschinen kommen

Backlinks

Netzwerkstärke der Domain

CTR

Klickrate in den SERPs

Konversionen

Zielerreichung der SEO‑Maßnahmen


Ein White‑Label‑SEO‑Report sollte diese KPIs grafisch darstellen, um Trends und Veränderungen leicht verständlich zu machen.


3.2 Automatisierung vs. individuelle Analyse


Automatisierte Reporting‑Funktionen sparen Zeit, doch reine Zahlen reichen selten aus. Gute White‑Label‑Lösungen aktualisieren Daten, bieten Platz für manuelle Kommentare und ermöglichen eine strategische Interpretation der Kennzahlen, sodass deine Kunden nicht nur die Ergebnisse sehen, sondern sie auch wirklich verstehen.


3.3 Branding, Individualisierung und Mandantenfähigkeit


Branding ist kein „Schönheitsfeature“, sondern stärkt das Vertrauen deiner Kunden. Dazu gehören ein eigener Logo‑Header, das Farbschema deiner Agentur sowie individuelle Texte und Empfehlungen. Dank Mandantenfähigkeit kannst du für jeden Kunden separate Dashboards anzeigen, ohne dass andere Daten einsehbar sind.


3.4 Reporting‑Prozesse und Kundenkommunikation


Gute Reports sollten fest in deinen Kommunikationsprozess integriert sein. Sie helfen dabei, Meetings vorzubereiten, Analysen zu versenden, Handlungsempfehlungen zu besprechen und Ziele zu setzen. So wird Reporting nicht zur Pflichtaufgabe, sondern zur strategischen Kundeninteraktion.



4. Die besten White‑Label‑SEO‑Lösungen im Vergleich


1. SE Ranking – White‑Label‑Reporting für skalierende Agenturen

SE Ranking ist eine All‑in‑One‑SEO‑Plattform mit umfangreichen White Label‑Funktionen. Du kannst:


  • vollständige Berichte mit eigenem Branding erstellen


  • automatische Berichte per E‑Mail versenden


  • eigene Domain für Report‑Hosting nutzen


SE Ranking überzeugt durch die sehr gute Kombination aus Keyword‑Tracking und Backlink‑Analyse und ist besonders geeignet für Agenturen, die ihr Reporting automatisieren und unter eigener Marke bereitstellen möchten.

2. AgencyAnalytics – Multi‑Channel‑Reporting für Agenturen

AgencyAnalytics bietet ein übersichtliches Dashboard, das alle Kanäle integriert:


  • SEO

  • PPC

  • Social Media

  • Analytics


Das White Label‑Dashboard lässt sich vollständig an Markenfarben anpassen.


  • Stärken: Multi‑Channel‑Ansatz mit Fokus auf Agentur‑Reports.


  • Ideal für: Agenturen mit breitem Leistungsportfolio.

3. SEMrush – Erweiterte Funktionen mit White‑Label‑Optionen

SEMrush ist eines der führenden SEO‑Tools und bietet White‑Label‑Reports für Rank Tracking, Backlinks und Wettbewerbsanalyse.


  • Stärken: Umfangreiche Datenbasis und starke SEO‑Funktionen.


  • Ideal für: Agenturen mit anspruchsvollen SEO‑Projekten.

4. DashThis – Dashboard‑basierte Reporting‑Lösung

DashThis ist auf Dashboards spezialisiert, die du als White‑Label‑SEO‑Reports nutzen kannst. Die visuelle Darstellung macht Trends erkennbar.


  • Stärken: Grafisch starke, verständliche Dashboards.


  • Ideal für: Agenturen, die visuelle Reports bevorzugen.

5. Serpstat – Kosteneffiziente All‑in‑One‑Plattform

Serpstat bietet SEO‑Tools inklusive White‑Label‑Reports zu einem vergleichsweise niedrigen Preis.


  • Stärken: Preis‑Leistung, einfache Bedienung.


  • Ideal für: KMU‑Agenturen und Freelancer.

6. BrightLocal – White‑Label‑Reporting für Local‑SEO

BrightLocal fokussiert auf lokale SEO‑Reports mit White‑Label‑Optionen – ideal für lokale Kunden.


  • Stärken: starke lokale SEO‑Funktionen.


  • Ideal für: Agenturen mit Fokus auf lokal Suchende.

7. WebCEO – Individuell anpassbare SEO‑Reports

WebCEO bietet flexible Report‑Templates und White‑Label‑Optionen für Branding und Kundenpräsentation.


  • Stärken: hohe Anpassbarkeit.


  • Ideal für: Agenturen mit hohem Individualisierungsbedarf.

8. ReportGarden – Cross‑Channel‑Marketing‑Reporting

ReportGarden integriert SEO‑Daten mit PPC, Social Media und Analytics in White‑Label‑Reports.


  • Stärken: umfassender Blick auf Marketing‑Performance.


  • Ideal für: integrierte Agenturen.

9. Google Looker Studio – Flexible Reporting‑Umgebung

Google Looker Studio ist keine klassische White‑Label‑Plattform, eignet sich aber hervorragend, um SEO‑Daten zu visualisieren und unter eigener Marke bereitzustellen.


  • Stärken: Kostenlos, sehr flexibel.


  • Ideal für: Agenturen mit technischen Ressourcen.



5. Auswahlkriterien und Entscheidungsleitfaden


5.1 Funktionsumfang und White‑Label‑Tiefe


Achte darauf, ob ein Tool wirklich White‑Label‑Reports erlaubt oder nur mar­­ginales Branding. Wichtige Fragen:


  • Kann ich eigene Logos und Farben nutzen?


  • Sind Domain und E‑Mail‑Sender anpassbar?


  • Kann ich Textbausteine personalisieren?


5.2 Skalierbarkeit und Integrationen


Je mehr APIs ein Tool unterstützt (z. B. Google Analytics oder Search Console), desto umfassender sind deine Reports.


5.3 Preisstruktur und Agenturmodelle


White‑Label‑Features sind oft nur in höheren Tarifen enthalten. Vergleiche:

Tool

Einstiegspreis

White‑Label?

Link

SE Ranking

ab ca. 86,7 EUR / Core Plan (jährlich) (Core Plan ohne White‑Label; Growth+ für Agenturen empfohlen)

ja (mit Agency Pack)

AgencyAnalytics

ab 66,36 Euro / Monat

ja

SEMrush

ab ca. 117,56 Euro / Monat (White‑Label meist nur mit Growth/Agency Kit möglich)

ja

DashThis

ab 41,16 Euro / Monat (für 3 Dashboards)

ja

Serpstat

ab 42–84 Euro / Monat (White‑Label nur in Agency‑Plan ~ $410/mo)

ja

BrightLocal

ca. 32,76 Euro/ Monat

ja

WebCEO

ca. 27,72 Euro / Monat (Starter) (White‑Label meist erst mit Agency/Enterprise‑Plänen)

ja

ReportGarden

ca. 74,76–83,16 Euro / Monat (abhängig vom Plan)

ja

Google Looker Studio

kostenlos (Basis)

ja



5.4 Tool‑Matching nach Agenturgröße


  • Kleine Agenturen/Freelancer: Serpstat, DashThis, Looker Studio


  • Mittelgroße Teams: SE Ranking, WebCEO, BrightLocal


  • Große Agenturen: SEMrush, AgencyAnalytics, ReportGarden



6. Häufig gestellte Fragen


Ist White Labeling illegal?

Nein. White Labeling ist nicht illegal, solange du transparent arbeitest und keine Urheberrechte verletzt. Du nutzt Tools für interne Analysen und präsentierst Ergebnisse unter deiner Marke. Wichtig ist, dass du Kunden nicht bewusst täuschst, sondern eine klare Leistung anbietest.

Was sind White Label Reports?

White Label Reports sind standardisierte Berichte, die du mit einer Software erstellst, aber unter deiner eigenen Marke präsentierst. Sie zeigen SEO‑Ergebnisse und Kennzahlen, ohne das Branding des eigentlichen Tools sichtbar zu machen.

Welche ist die beste White‑Label‑Software?

Die „beste“ White‑Label‑Software hängt vom Bedarf ab. Für All‑in‑One‑SEO ist SE Ranking besonders stark; für Multi‑Channel‑Reports eignet sich AgencyAnalytics. SEMrush bietet umfassende Datenbasis, während DashThis und Looker Studio visuelle Reports erleichtern.

Warum bevorzugen Agenturen White‑Label‑Lösungen?

Agenturen nutzen White‑Label‑Lösungen, weil sie:


  • Reports automatisieren

  • unter eigener Marke präsentieren

  • Zeit und Kosten sparen

  • professioneller wirken


Das steigert Kundenbindung und Effizienz.

Was ist ein „white label“ im Kontext der Suchmaschinenoptimierung?

Im SEO‑Kontext ist „white label“ ein Konzept, bei dem du Tools und Daten nutzt, aber die Ergebnisse als deine eigenen Produkte oder Leistungen präsentierst. Kunden sehen nur dein Branding – nicht das der genutzten Software.


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