Content-Plan erstellen leicht gemacht: 7 kostenlose Vorlagen für nachhaltigen Marketingerfolg
- Alexander Peter Hihler

- 28. Dez. 2025
- 7 Min. Lesezeit
Aktualisiert: vor 3 Tagen

Das Wichtigste in Kürze
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1. Content-Plan erstellen: Grundlagen und Einordnung
Ein professionell erstellter Content-Plan bildet die Grundlage jeder erfolgreichen Content-Strategie. Er sorgt dafür, dass Inhalte nicht zufällig entstehen, sondern gezielt geplant, priorisiert und veröffentlicht werden. Unternehmen, Selbstständige und Creator profitieren gleichermaßen von einer strukturierten Content-Planung.
1.1 Was ist ein Content-Plan?
Der Content-Plan beschreibt ein strategisches Dokument, das Themen, Formate, Kanäle, Zeitpunkte und Verantwortlichkeiten für Inhalte festlegt. Ein Content-Plan schafft Transparenz und macht Content-Arbeit plan- und messbar.
1.2 Warum ein Content-Plan die Basis jeder Content-Strategie ist
Studien zeigen, dass strukturierte Planung den Erfolg von Content-Marketing signifikant steigert. Laut der Content Marketing Institute Studie 2023 erzielen Organisationen mit dokumentierter Content-Planung deutlich bessere Ergebnisse bei Reichweite und Leadgenerierung.
Ein klarer Content-Plan reduziert operative Reibungsverluste, verbessert die Konsistenz und erhöht die Qualität der Inhalte über alle Kanäle hinweg.
1.3 Abgrenzung: Content-Plan vs. Redaktionsplan
Während ein Redaktionsplan primär Termine und Veröffentlichungen abbildet, ist der Content-Plan strategisch ausgerichtet. Er definiert Ziele, Zielgruppen, Formate und Kanäle und dient als übergeordneter Rahmen für operative Planung.
2. Ziele, Zielgruppen und Kanäle festlegen
Ein Content-Plan entfaltet nur dann Wirkung, wenn er auf klar definierten Zielen und Zielgruppen basiert.
2.1 Ziele definieren: Reichweite, Leads, Markenaufbau
Content-Planung im Marketing beginnt mit der Zieldefinition. Typische Ziele sind Reichweitensteigerung, Leadgenerierung, Kundenbindung oder Markenpositionierung. Diese Ziele beeinflussen Themenwahl, Tonalität und Formate.
2.2 Zielgruppen analysieren und priorisieren
Eine fundierte Zielgruppenanalyse ist Voraussetzung für relevanten Content. Studien der Nielsen Norman Group zeigen, dass nutzerzentrierte Inhalte signifikant bessere Interaktionsraten erzielen.
2.3 Kanäle auswählen: Website, Blog, Social Media, Newsletter
Nicht jeder Inhalt eignet sich für jeden Kanal. Ein Website Content-Plan unterscheidet sich grundlegend von einem Newsletter Content-Plan oder einem Social Media Content-Plan. Die Auswahl der Kanäle sollte sich an Zielgruppe und Ressourcen orientieren.
3. Inhalte strategisch planen
Strategische Content-Planung verbindet Relevanz, Konsistenz und Effizienz.
3.1 Themenrecherche und Content-Ideen strukturieren
Die Themenfindung basiert idealerweise auf Nutzerbedürfnissen, Suchintentionen und Unternehmenszielen. Keyword-Analysen und Wettbewerbsbeobachtung liefern hierfür belastbare Grundlagen.
3.2 Content-Formate festlegen
Blogartikel, Videos, Infografiken oder Social Media Posts erfüllen unterschiedliche Funktionen. Ein strukturierter Content-Plan definiert klare Formate je Kanal, etwa für Instagram oder YouTube.
3.3 Veröffentlichungsfrequenz und Timing bestimmen
Regelmäßigkeit ist entscheidend. Studien von HubSpot zeigen, dass konsistente Veröffentlichungen die Sichtbarkeit und Interaktion nachhaltig steigern.
4. Content-Plan erstellen: Schritt-für-Schritt-Anleitung
Die Erstellung eines Content-Plans folgt einem klaren Prozess.
4.1 Aufbau eines Content-Plans
Ein Content-Plan enthält mindestens Thema, Ziel, Format, Kanal, Veröffentlichungsdatum und Status. Je nach Komplexität kommen Verantwortlichkeiten und Leistungskennzahlen hinzu.
4.2 Content-Plan erstellen für Social Media
Beim Social Media Content-Plan erstellen stehen Plattformlogiken im Fokus. Ein Content-Plan für Instagram unterscheidet sich deutlich von einem Content-Plan für TikTok oder Facebook. Format, Frequenz und visuelle Anforderungen variieren stark.
4.3 Content-Plan erstellen für Blog und Website
Ein Content-Plan für Blog und Website berücksichtigt Suchintentionen, SEO-Aspekte und interne Verlinkungen. Ein Content-Plan SEO stellt sicher, dass Inhalte langfristig Sichtbarkeit aufbauen.
5. Tools und praktische Umsetzung
Die Wahl der richtigen Werkzeuge erleichtert die Umsetzung erheblich.
5.1 Content-Plan erstellen mit Excel und Google Sheets
Ein Content-Plan lässt sich besonders flexibel in Tabellenlösungen wie Excel oder Google Sheets umsetzen. Viele Unternehmen setzen dabei auf strukturierte Vorlagen, um Inhalte gemeinsam zu planen, zu pflegen und transparent abzustimmen.
5.2 Tools und Software für die Content-Planung
Für die Umsetzung eines Content-Plans eignen sich verschiedene spezialisierte Werkzeuge, die komplexe Planungsprozesse vereinfachen. Dazu zählen unter anderem:
Content-Planungssoftware, die alle Inhalte zentral erfasst und verwaltet
Content-Plan Generatoren, die automatisch Vorlagen und Strukturen bereitstellen
Plattformen wie Notion, Trello, HubSpot oder Canva, die kollaboratives Arbeiten und Terminplanung ermöglichen
5.3 Best Practices und häufige Fehler
Zu den häufigsten Fehlern zählen unrealistische Frequenzen, fehlende Zieldefinitionen und mangelnde Erfolgskontrolle. Ein realistischer Content-Plan ist immer an verfügbare Ressourcen angepasst.
6. Vorlagen zum direkten Download
Um deinen Content-Plan effizient umzusetzen, stellen wir dir 7 passende Vorlagen für unterschiedliche Kanäle und Zwecke bereit. Jede Vorlage kann direkt in Excel genutzt werden, um Inhalte strukturiert zu planen, zu koordinieren und termingerecht zu veröffentlichen.
Vorlage | Beschreibung | Jump-Link |
Universal-Vorlage | Vorlage zur grundlegenden Planung aller Inhalte. Enthält Spalten für Thema, Format, Zielgruppe, Kanal und Veröffentlichungsdatum. | |
Jahresvorlage 2026 | Planung aller Inhalte für das Jahr 2026. Nach Monaten strukturiert für Kampagnen, saisonale Themen und wichtige Termine. | |
Unterstützung bei der strategischen Planung von Instagram-Beiträgen. Enthält Felder für Post-Typ, Medien, Caption, Hashtags und Termine. | ||
Planung von Beiträgen, Artikeln oder Umfragen auf LinkedIn. Felder für Thema, Beitragstyp, Zielgruppe, Call-to-Action und Veröffentlichungsdatum. | ||
Organisiert Facebook-Beiträge effizient. Enthält Text, Medien, Post-Typ, Zielgruppe und Veröffentlichungszeitpunkt. | ||
TikTok | Planung kreativer Kurzvideos auf TikTok. Enthält Trend-Themen, Audio, Hashtags, Videolänge, Veröffentlichungstag und Zielgruppe. | |
YouTube | Strukturierte Planung von YouTube-Videos. Felder für Titel, Beschreibung, Keywords, Veröffentlichungsdatum, Thumbnail und Playlist. |
6.1 Universelle Content-Plan-Vorlage
Unsere universelle Content-Plan-Vorlage eignet sich für die grundlegende Planung aller Inhalte. Sie enthält Spalten für Thema, Format, Zielgruppe, Kanal und Veröffentlichungsdatum. Ideal für Einzelpersonen oder kleine Teams, die ihre Content-Strategie übersichtlich organisieren möchten.
6.2 Jahresvorlage 2026
Die Content-Plan-Vorlage 2026 ermöglicht die langfristige Planung deiner Inhalte für das gesamte Jahr. Sie ist nach Monaten strukturiert, sodass Kampagnen, saisonale Themen und wichtige Termine direkt eingeplant werden können.
6.3 Instagram-Vorlage
Die Instagram-Content-Plan-Vorlage unterstützt dich bei der strategischen Planung deiner Beiträge. Sie enthält Felder für Post-Typ (Reel, Story, Karussell), Bild- und Videoinhalte, Caption, Hashtags und Veröffentlichungstermine. So stellst du sicher, dass dein Instagram-Auftritt konsistent und zielgerichtet bleibt.
6.4 LinkedIn-Vorlage
Die LinkedIn-Content-Plan-Vorlage hilft bei der Planung von Beiträgen, Artikeln oder Umfragen. Sie enthält Spalten für Themen, Beitragstyp, Zielgruppe, Call-to-Action und Veröffentlichungstermin, damit deine B2B-Inhalte strukturiert und strategisch ausgespielt werden.
6.5 Facebook-Vorlage
Mit der Facebook-Content-Plan-Vorlage organisierst du deine Beiträge effizient. Sie umfasst Text, Medien, Post-Typ, Zielgruppe und Veröffentlichungszeitpunkt. So kannst du Kampagnen und Content-Serien klar strukturieren und termingerecht veröffentlichen.
6.6 TikTok-Vorlage
Die TikTok-Content-Plan-Vorlage unterstützt dich bei der Planung kreativer Kurzvideos. Sie enthält Spalten für Trend-Themen, Audio, Hashtags, Videolänge, Veröffentlichungstag und Zielgruppe. Damit planst du TikTok-Content strategisch und konsistent.
6.7 YouTube-Vorlage
Mit der YouTube-Content-Plan-Vorlage kannst du deine Videos strukturiert vorbereiten. Felder für Titel, Beschreibung, Keywords, Veröffentlichungstermin, Thumbnail und Playlist sorgen für konsistente Inhalte und bessere Auffindbarkeit.
7. Häufig gestellte Fragen
Was ist ein Content-Plan?
Ein Content-Plan ist ein strategisches Planungsinstrument, mit dem Inhalte systematisch vorbereitet, koordiniert und veröffentlicht werden. Er definiert Themen, Formate, Kanäle, Zeitpunkte und Ziele von Inhalten und stellt sicher, dass Content nicht zufällig, sondern zielgerichtet entsteht. Ein Content-Plan hilft dabei, Ressourcen effizient einzusetzen und Inhalte konsistent auszuspielen.
Ein praktisches Beispiel ist ein monatlicher Content-Plan für einen Unternehmensblog, der festlegt, welche Themen an welchen Tagen veröffentlicht werden und welche Zielgruppe jeweils angesprochen wird.
Welcher Content eignet sich für welchen Kanal?
Welcher Content für welchen Kanal geeignet ist, hängt stark von den Erwartungen der Nutzer und den technischen Eigenschaften der Plattform ab.
Auf Websites und Blogs funktionieren ausführliche, erklärende Inhalte besonders gut, etwa Ratgeber, Anleitungen oder Fachartikel.
Social-Media-Kanäle wie Instagram oder TikTok bevorzugen hingegen kurze, visuelle und emotional ansprechende Inhalte.
Ein Beispiel: Während ein ausführlicher Leitfaden zur Content-Strategie auf einem Blog veröffentlicht wird, eignet sich für Instagram ein kurzer Reel-Ausschnitt mit einer Kernaussage oder einem Tipp aus diesem Artikel.
Wie erstellt man einen Content-Plan?
Schritt 1: Ziele festlegen
Definiere klar, was du mit deinem Content erreichen willst.
Beispiele:
Reichweite erhöhen
Leads generieren
Kundenbindung stärken
Markenbekanntheit aufbauen
Die Ziele bestimmen die Themen, Formate und Kanäle deines Plans.
Schritt 2: Zielgruppen analysieren
Untersuche, wer deine Inhalte konsumiert. Erstelle Personas oder Zielgruppenprofile mit Interessen, Bedürfnissen und bevorzugten Kanälen. Nur so stellst du sicher, dass die Inhalte relevant sind.
Schritt 3: Themenideen sammeln
Führe eine strukturierte Themenrecherche durch. Nutze Keyword-Recherchen, Wettbewerbsanalysen, Branchentrends oder interne Expertise. Sammle alle Ideen in einer Liste oder Tabelle.
Schritt 4: Content-Formate definieren
Lege fest, welche Formate du einsetzen willst: Blogartikel, Videos, Infografiken, Social-Media-Posts, Newsletter. Formate sollten zur Zielgruppe und zum Kanal passen.
Schritt 5: Kanäle auswählen
Bestimme, auf welchen Plattformen die Inhalte veröffentlicht werden.
Beispiele:
Website
Blog
Instagram
LinkedIn
YouTube
Newsletter
Achte darauf, dass die Kanäle zu den Zielen und Formaten passen.
Schritt 6: Redaktionsplan erstellen
Ordne Themen, Formate und Kanäle zeitlich. Definiere Veröffentlichungsdaten und Verantwortlichkeiten. Nutze dafür Tools wie Google Sheets, Excel oder Content-Planungssoftware.
Schritt 7: Erfolg messen und optimieren
Lege Kennzahlen fest (z. B. Reichweite, Klicks, Leads) und überprüfe regelmäßig die Ergebnisse. Passe Themen, Formate und Frequenz entsprechend an, um kontinuierlich zu verbessern.
Wie viele Content Creator gibt es in Deutschland?
Aktuelle Schätzungen gehen von mehreren hunderttausend aktiven Content Creatorn aus, die regelmäßig Inhalte auf Plattformen wie Instagram, YouTube, TikTok oder Blogs veröffentlichen. Dazu zählen sowohl hauptberufliche Creator als auch nebenberuflich aktive Personen. Ein Beispiel sind selbstständige Fachblogger oder Social-Media-Creator, die Inhalte für Unternehmen oder eigene Marken produzieren und monetarisieren.
Wie erstellt man einen Content-Plan für Instagram?
Einen Content-Plan für Instagram erstellt man, indem man die Zielgruppe, deren Interessen und das Nutzungsverhalten analysiert.
Darauf aufbauend werden passende Content-Formate wie Reels, Stories oder Karussell-Posts festgelegt.
Zusätzlich definiert man eine realistische Posting-Frequenz und achtet auf eine konsistente visuelle Gestaltung.
Ein praktisches Beispiel ist ein wöchentlicher Instagram-Content-Plan, der feste Rubriken wie Tipps, Einblicke hinter die Kulissen und Produktvorstellungen enthält. So bleibt der Auftritt konsistent und strategisch ausgerichtet.


