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Dein Fahrplan: Google-Ads-Shopping-Kampagne Schritt für Schritt erstellen

  • Autorenbild: Alexander Peter Hihler
    Alexander Peter Hihler
  • 17. Jan.
  • 5 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 3 Tagen

Professionelle Google-Ads-Shopping-Kampagnen steigern Sichtbarkeit, Klicks und Conversions im E-Commerce.
Professionelle Google-Ads-Shopping-Kampagnen steigern Sichtbarkeit, Klicks und Conversions im E-Commerce.

Das Wichtigste in Kürze


  • Google Ads Shopping-Kampagnen bewerben Produkte direkt in Suchergebnissen und steigern Verkäufe.


  • Kampagnen erhöhen Sichtbarkeit, generieren Traffic und verbessern die Conversion-Rate.


  • Einrichtung erfolgt über Merchant Center, Produktfeed, Budgetfestlegung und Zielgruppen-Targeting.


1. Grundlagen der Google-Ads-Shopping-Kampagne


1.1 Was ist eine Google-Ads-Shopping-Kampagne und wie funktioniert sie?


Eine Google-Ads-Shopping-Kampagne ist eine Form der bezahlten Werbung, bei der Produkte direkt in der Google-Suche angezeigt werden. Nutzer sehen Bilder, Preise und Händlerinformationen, bevor sie auf die Website klicken. Das Ziel ist es, Nutzer gezielt zum Kauf zu führen. Die Kampagne nutzt Produktdaten aus dem Google Merchant Center. Google kombiniert diese Informationen mit Suchanfragen, um relevante Anzeigen zu schalten.


Laut aktuellen Google‑Ads‑Benchmarks für 2025 liegt die durchschnittliche Klickrate von Shopping‑Kampagnen bei etwa 0,86 %, während Suchanzeigen im Durchschnitt höhere Klickraten erzielen (z. B. ca. 3,17 %). Shopping‑Kampagnen bieten im Gegenzug häufig niedrigere Kosten pro Klick und bessere Kosten‑Effizienz, was sie für viele E‑Commerce‑Händler attraktiv macht.


1.2 Unterschiede zwischen Shopping-Kampagnen, Suchanzeigen und Display Ads


  • Suchanzeigen: Textbasiert, erscheinen bei Keywordsuche.


  • Display Ads: Visuelle Banner auf Websites im Google Display-Netzwerk.


  • Shopping-Kampagnen: Produktfokussiert, direktes Angebot sichtbar, basierend auf Merchant-Feed.


Shopping-Kampagnen bieten höhere Conversion-Raten, da Nutzer bereits ein Kaufinteresse zeigen.


1.3 Für welche Unternehmen lohnt sich eine Google-Ads-Shopping-Kampagne?


  • Unternehmen mit klaren Produktdaten


  • E-Commerce-Shops mit physischen Produkten


  • Händler, die Sichtbarkeit und Verkäufe steigern möchten



2. Voraussetzungen für die Google-Ads-Shopping-Kampagne


2.1 Google Merchant Center: Anforderungen und Einrichtung


Das Google Merchant Center ist die Basis jeder Shopping-Kampagne. Voraussetzung: ein verifizierter Händleraccount, vollständige Unternehmensinformationen und ein gepflegter Produktfeed.


2.2 Produktdatenfeeds: Struktur, Pflichtfelder und Best Practices


Pflichtfelder:


  • Titel


  • Beschreibung


  • Preis


  • Verfügbarkeit


  • Bild-URL


  • GTIN


Best Practices:


  • Klare Produktnamen


  • Hochwertige Bilder


  • Konsistente Preise


  • Optimierte Kategorien


Ein sauberer Feed verbessert die Sichtbarkeit und reduziert Ablehnungen.


2.3 Verknüpfung von Google Ads und Merchant Center


Die Verbindung erlaubt, dass Produktdaten in Kampagnen genutzt werden. Dafür einfach die IDs im Merchant Center verknüpfen und Berechtigungen prüfen.



3. Kampagnentypen der Google-Ads-Shopping-Kampagne


3.1 Standard Google-Ads-Shopping-Kampagne


Die Standard Google-Ads-Shopping-Kampagne ermöglicht dir eine manuelle Steuerung von Geboten und Zielgruppen. Sie eignet sich besonders für kleine bis mittelgroße Shops, die ihre Kampagnen gezielt optimieren und individuell anpassen möchten.


3.2 Performance Max mit Fokus auf Google-Ads-Shopping-Kampagne


Die Performance-Max-Kampagne ist eine automatisierte Kampagne, die über alle Google-Kanäle hinweg optimiert wird. Sie nutzt maschinelles Lernen, um die Conversions zu steigern und die Reichweite der Anzeigen effizient zu erhöhen.


3.3 Vor- und Nachteile der einzelnen Kampagnentypen

Typ

Vorteile

Nachteile

Standard

Volle Kontrolle, gezielte Gebotsstrategien

Höherer Aufwand

Performance Max

Automatisierte Optimierung, Reichweite

Weniger individuelle Steuerung


4. Google-Ads-Shopping-Kampagne erstellen


4.1 Kampagneneinstellungen und Zieldefinition


  • Der erste Schritt bei der Erstellung deiner Google-Ads-Shopping-Kampagne ist die Definition des Kampagnenziels. Du legst fest, ob die Kampagne auf Verkäufe, Leads oder Traffic ausgerichtet sein soll.


  • Anschließend solltest du die Geografie und Sprache bestimmen, in denen deine Anzeigen ausgespielt werden. Dies stellt sicher, dass deine Produkte nur den relevanten Zielgruppen angezeigt werden.


  • Darüber hinaus ist es wichtig, die Geräteausrichtung zu prüfen. Du kannst entscheiden, ob deine Kampagne auf Desktop, Mobilgeräte oder Tablets fokussiert sein soll, um die Performance zu optimieren.


4.2 Gebotsstrategien und Budgetsteuerung


  • Ein zentraler Bestandteil der Kampagnenerstellung ist die Auswahl der passenden Gebotsstrategie. Du kannst beispielsweise den Ziel-ROAS (Return on Advertising Spend) nutzen, um die Rendite deiner Kampagne zu maximieren.


  • Alternativ kannst du bei manueller Steuerung ein Klickpreis-Gebot (CPC) festlegen, um die Kosten pro Klick selbst zu bestimmen und die Ausgaben präzise zu steuern.


  • Darüber hinaus solltest du das Tagesbudget anpassen und die Performance regelmäßig überwachen. So stellst du sicher, dass deine Kampagne effektiv läuft und die gesetzten Ziele erreicht werden.


4.3 Produktgruppen sinnvoll strukturieren


  • Bei der Strukturierung deiner Produktgruppen ist es sinnvoll, diese nach Kategorie, Marke oder Preis zu organisieren. Dadurch behältst du die Übersicht und kannst gezielt auf unterschiedliche Produktsegmente eingehen.


  • Zusätzlich empfiehlt es sich, separate Anzeigengruppen für Produkte mit unterschiedlichen Margen anzulegen. So kannst du Gebote und Budgets genau auf die Profitabilität einzelner Produktgruppen abstimmen.


  • Abschließend solltest du die Struktur anhand der Conversion-Daten regelmäßig optimieren. Auf diese Weise stellst du sicher, dass deine Kampagne kontinuierlich effizient arbeitet und die besten Ergebnisse liefert.


4.4 Tracking, Conversions und Erfolgsmessung


Ein wichtiger Schritt zur Erfolgskontrolle deiner Google-Ads-Shopping-Kampagne ist die Einrichtung des Conversion-Trackings. Dadurch kannst du genau messen, welche Aktionen Nutzer auf deiner Website durchführen und welche Produkte zu Käufen führen.


Darüber hinaus solltest du Google Analytics mit deinem Google-Ads-Konto verknüpfen, um detaillierte Daten über Nutzerverhalten, Traffic-Quellen und Conversion-Pfade zu erhalten.


Abschließend ist eine regelmäßige Performance-Auswertung und Anpassung unerlässlich. Analysiere die gewonnenen Daten, optimiere Gebote, Produktgruppen und Kampagneneinstellungen kontinuierlich, um die Effizienz und den ROI deiner Kampagne zu steigern.



5. Optimierung und Skalierung


5.1 Feed-Optimierung für bessere Sichtbarkeit


  • Um die Sichtbarkeit deiner Produkte zu steigern, solltest du Produkttitel und Beschreibungen regelmäßig prüfen. Achte darauf, dass sie klar, präzise und suchmaschinenfreundlich formuliert sind, damit Nutzer sofort verstehen, was du anbietest.


  • Setze zudem hochwertige Bilder und Videos ein. Sie erhöhen die Klickrate und helfen Nutzern, sich ein genaues Bild von deinem Produkt zu machen.


  • Pflege alle Attribute wie Farbe, Größe und Material korrekt, damit Google deine Produkte richtig einordnen kann. Je vollständiger die Daten, desto größer ist die Chance, dass deine Produkte in relevanten Suchanfragen erscheinen.


5.2 Suchanfragen, Ausschluss-Keywords und Datenanalyse


  • Analysiere regelmäßig den Suchanfragenbericht, um zu sehen, welche Begriffe Nutzer tatsächlich verwenden, um deine Produkte zu finden.


  • Schließe irrelevante Keywords aus, die unnötige Klicks verursachen und dein Budget belasten.


  • Nutze die gewonnenen Daten, um Gebotsanpassungen vorzunehmen. Erhöhe beispielsweise das Gebot für Suchanfragen mit hoher Conversion-Wahrscheinlichkeit und reduziere es für weniger profitable Begriffe.


5.3 Skalierung, Automatisierung und typische Fehler


  • Setze automatisierte Regeln für Gebote ein, um die Effizienz deiner Kampagne zu steigern, ohne ständig manuell eingreifen zu müssen.


  • Wenn du deine Reichweite erweitern möchtest, solltest du Performance-Max-Kampagnen nutzen, da sie deine Produkte über alle Google-Kanäle ausspielen und maschinelles Lernen zur Optimierung einsetzen.


  • Achte darauf, typische Fehler zu vermeiden: Kontrolliere GTINs, um falsche oder doppelte Produkte zu verhindern, überprüfe doppelte Feeds und stelle sicher, dass alle Produktdaten vollständig sind. So verhinderst du Ablehnungen und unnötige Performance-Verluste.



6. Häufig gestellte Fragen


Was ist Google Shopping?

Google Shopping zeigt Produkte mit Bild, Preis und Händler direkt in der Google-Suche an, um Nutzer gezielt zu Käufen zu führen.

Welche Kampagnentypen gibt es?

Standard-Shopping-Kampagne und Performance Max, jeweils mit unterschiedlichen Steuerungs- und Optimierungsmöglichkeiten.

Wie richte ich eine Google-Ads-Shopping-Kampagne ein?

  1. Account im Google Merchant Center anlegen

  2. Produktfeed hochladen

  3. Google Ads verknüpfen

  4. Kampagnentyp auswählen

  5. Gebotsstrategie und Budget festlegen.

Wie viel kostet eine Google-Ads-Shopping-Kampagne?

Die Kosten hängen von Gebotsstrategie, Konkurrenz und Klickvolumen ab. Performance Max optimiert auf ROAS, Standard-Kampagnen nutzen manuelle CPCs.

Wie wird man bei Google Shopping gelistet?

Durch einen validen Merchant-Center-Feed, vollständige Produktinformationen und die Einhaltung der Google-Richtlinien.


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