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Lesbarkeit verbessern: So optimierst du deine Texte für Suchmaschinen und Leser

  • Autorenbild: Alexander Peter Hihler
    Alexander Peter Hihler
  • 18. Jan.
  • 4 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 3 Tagen

Effektive Lesbarkeit sorgt dafür, dass deine Texte leicht verständlich, klar strukturiert und angenehm zu lesen sind.
Effektive Lesbarkeit sorgt dafür, dass deine Texte leicht verständlich, klar strukturiert und angenehm zu lesen sind.

Das Wichtigste in Kürze


  • Eine gute Lesbarkeit entsteht durch eine klare Struktur, kurze Sätze und eine einfache, verständliche Sprache.


  • Sie verbessert das Textverständnis, erhöht die Leserbindung und steigert die Wirksamkeit digitaler Inhalte.


  • Analysiert und optimiert wird die Lesbarkeit mithilfe von Lesbarkeitstools, Textchecks und einer konsequenten Ausrichtung auf mobile Endgeräte.


1. Einführung in die Lesbarkeit


1.1 Bedeutung von Lesbarkeit


Lesbarkeit beschreibt, wie leicht ein Text vom Leser verstanden werden kann. Sie unterscheidet sich von der Leserlichkeit, die sich auf die visuelle Wahrnehmbarkeit von Schrift bezieht. Texte mit hoher Lesbarkeit führen zu einer besseren Aufnahme von Informationen, erhöhen die Nutzerzufriedenheit und sind sowohl für Websites als auch für Printmedien relevant. Studien zeigen, dass Inhalte, die klar und verständlich geschrieben sind, deutlich häufiger gelesen und geteilt werden, was die Verweildauer auf Websites erhöht.


1.2 Lesbarkeit im digitalen Kontext


Im digitalen Umfeld ist Lesbarkeit besonders wichtig. Auf Websites, Newslettern oder Social-Media-Beiträgen entscheiden kurze Sätze, klare Struktur und visuelle Hervorhebungen darüber, ob Nutzer Inhalte tatsächlich konsumieren. Gute Lesbarkeit wirkt sich unmittelbar auf SEO und Conversion aus, da Suchmaschinen Seiten bevorzugen, deren Inhalte für Leser einfach erfassbar sind. Ebenso sinkt die Absprungrate, wenn Texte gut strukturiert und visuell ansprechend präsentiert werden.



2. Grundlagen und Messung der Lesbarkeit


2.1 Lesbarkeitsindex und Kennzahlen


Die Lesbarkeit von Texten lässt sich objektiv messen. Zu den bekanntesten Methoden gehören:


  • Wiener Sachtextformel: Bewertet Textkomplexität in Sachtexten.


  • Flesch-Index: Misst Lesbarkeit anhand Satzlänge und Silbenanzahl. Hohe Werte bedeuten einfache Verständlichkeit.


  • LIX (Lesbarkeitsindex): Misst Text anhand Satzlänge und Anteil langer Wörter, besonders im deutschsprachigen Raum genutzt.


Diese Kennzahlen helfen, Texte gezielt zu optimieren und lesefreundlicher zu gestalten.


2.2 Lesbarkeitstest und -statistik


  • Um die Lesbarkeit eines Textes zu prüfen, stehen verschiedene professionelle Tools zur Verfügung. Besonders empfehlenswert sind der Textanalyse-Tool von Textmetrics, der Flesch-Lesbarkeitsindex oder der Sistrix Content Assistant. Diese Instrumente ermöglichen es, objektiv zu erkennen, ob ein Text zu komplex, unverständlich oder gut lesbar ist.


  • Die Analyse liefert konkrete Optimierungsmöglichkeiten, etwa kürzere Sätze, klare Absatzstrukturen, verständlichere Wortwahl oder den gezielten Einsatz von Fachbegriffen. So kannst du die Verständlichkeit deiner Texte deutlich erhöhen und sicherstellen, dass deine Leser Inhalte schneller erfassen und länger auf deiner Website verweilen.



3. Lesbarkeit verbessern: Typografie und Schriftgestaltung


3.1 Schriftarten und Schriftgrößen


  • Die Wahl der Schriftart beeinflusst die Lesbarkeit von Schriften entscheidend. Serifenlose Schriften wie Arial oder Helvetica sind digital besonders gut lesbar, während Serifenschriften im Printbereich Vorteile bieten.


  • Auch die Schriftgröße spielt eine Rolle: Für Texte auf Bildschirmen sollte mindestens 16 Pixel verwendet werden. Zeilenlängen von 50–75 Zeichen pro Zeile erhöhen die Lesbarkeit weiter. Abstand zwischen Absätzen und Zeilenabstand tragen ebenfalls zur visuellen Klarheit bei.


3.2 Lesbarkeit von Texten durch Typografie


  • Neben Schriftart und Größe beeinflussen Kontrast, Farbe und Layout die Lesbarkeit. Ein hoher Kontrast zwischen Textfarbe und Hintergrund erleichtert das Lesen.


  • Auf Bildschirmen empfiehlt sich zudem eine angemessene Zeilenlänge und ausreichend Weißraum. Für Printmedien sollten Schriftarten und -größen an die Lesedistanz angepasst werden, um die Lesbarkeit von Texten zu erhöhen.



4. Sprachliche Gestaltung für bessere Lesbarkeit


4.1 Satzbau, Wortwahl und Struktur


  • Kurze Sätze, klare Absätze und einfache Wörter erhöhen die Lesbarkeit von Texten erheblich. Lange Schachtelsätze wirken oft unlesbar.


  • Bei gendergerechten Formulierungen kann ein einmaliger Hinweis am Anfang eines Textes die Lesbarkeit deutlich verbessern, ohne dass der Lesefluss in jedem Satz unterbrochen wird.


  • Ein konkretes Beispiel: Zu Beginn eines Artikels kann ein kurzer Hinweis stehen wie: „In diesem Text wird zur besseren Übersicht die männliche Form verwendet.“


4.2 Stilistische Maßnahmen


  • Aktive Formulierungen steigern die Verständlichkeit und reduzieren Redundanz. Synonyme können eingesetzt werden, um Wiederholungen zu vermeiden, sollten aber den Lesefluss nicht stören.


  • Vermeide Wörter, die unlesbar wirken oder unnötig komplex sind. Texte, die von Lesbarkeit und Typografie profitieren, sind leichter zugänglich und steigern die Nutzerbindung.



5. Lesbarkeit von Website-Texten optimieren


5.1 Lesbarkeit von Website-Inhalten prüfen


  • Regelmäßige Tests der Lesbarkeit mit Tools ermöglichen es, gezielt Schwachstellen in Online-Texten zu erkennen. Diese Analysen zeigen beispielsweise, wo Sätze zu lang, Wörter zu komplex oder Absätze unübersichtlich sind.


  • Besonders auf mobilen Endgeräten ist eine gute Lesbarkeit entscheidend, da Nutzer hier oft nur kurze Texte konsumieren. Durch die Optimierung für kleine Bildschirme, kürzere Absätze und klare Strukturen lässt sich die Aufmerksamkeit der Leser länger halten und die Verständlichkeit der Inhalte deutlich erhöhen.


5.2 Strategien zur Verbesserung der Lesbarkeit


  • Überschriften klar strukturieren


  • Typografie konsistent einsetzen


  • Inhalte in kurze Absätze gliedern


  • Wichtige Inhalte visuell hervorheben


  • Bullet Points und nummerierte Listen nutzen


Durch diese Maßnahmen kannst du die Lesbarkeit von Texten verbessern und die Verweildauer deiner Leser auf der Website erhöhen.



6. Häufig gestellte Fragen


Was ist Lesbarkeit?

Lesbarkeit beschreibt, wie leicht ein Text vom Leser verstanden werden kann. Sie bezieht sich auf Sprache, Satzstruktur und Wortwahl.

Was bedeutet Lesbarkeit nach Flesch?

Der Flesch-Index bewertet Texte anhand der Satzlänge und Silbenanzahl. Ein hoher Wert steht für einfache Verständlichkeit, ein niedriger Wert für komplexe Texte.

Was bedeutet Lesbarkeit nach Wiener Sachtextformel?

Die Wiener Sachtextformel berechnet Textverständlichkeit speziell für Sachtexte anhand von Satz- und Wortlängen. Sie hilft, die Lesbarkeit von Fachtexten zu erhöhen.

Wie verbessere ich die Lesbarkeit meiner Website-Texte?

Nutze kurze Sätze, einfache Wörter, klare Absätze, strukturierte Überschriften, passende Schriftarten und Lesbarkeitstests. Mobile Optimierung steigert die Nutzerfreundlichkeit zusätzlich.

Was ist der Unterschied zwischen Lesbarkeit und Leserlichkeit?

Lesbarkeit betrifft die Verständlichkeit des Textes, Leserlichkeit die optische Wahrnehmung der Schrift. Beide Faktoren zusammen bestimmen, wie gut ein Text konsumiert werden kann.



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