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Kostenlose Alternativen zu Photoshop: Bildbearbeitung ohne Abo (inklusive großer Vergleichstabelle)

  • Autorenbild: Alexander Peter Hihler
    Alexander Peter Hihler
  • 25. Jan.
  • 8 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 3 Tagen

Kostenlose Alternativen zu Photoshop
Kostenlose Alternativen zu Photoshop ermöglichen dir professionelle Bildbearbeitung ohne Abonnement

Das Wichtigste in Kürze


  • Kostenlose Alternativen zu Photoshop decken heute viele professionelle Funktionen ab, eignen sich aber nicht für jedes Nutzungsszenario.


  • Desktop-Programme bieten die größte Funktionsvielfalt, während Web- und App-Lösungen vor allem für schnelle Aufgaben sinnvoll sind.


  • Geeignete Beispiele je nach Bedarf sind GIMP, Krita, Photopea, Pixlr und Snapseed.


1. Warum kostenlose Photoshop-Alternativen relevant sind


Photoshop gilt seit Jahrzehnten als Standard für professionelle Bildbearbeitung. Gleichzeitig hat sich das Lizenzmodell grundlegend verändert. Statt einer Einmallizenz ist heute ein dauerhaftes Abonnement erforderlich. Für viele Nutzer ist das wirtschaftlich oder organisatorisch nicht sinnvoll. Studien zeigen, dass sogenannte „Subscription Fatigue“ ein reales Problem darstellt. Ein wachsender Anteil der Nutzer kündigt Software- und Medienabonnements, wenn sie diese nicht regelmäßig nutzen oder den Preis als unverhältnismäßig empfinden. Kostenlose Alternativen zu Photoshop schließen genau diese Lücke.


1.1 Wenn professionelle Bildbearbeitung nicht an ein Abo gebunden sein soll


Nicht jede Bildbearbeitung rechtfertigt laufende Kosten. Für viele Anwendungsfälle reicht ein leistungsfähiges Werkzeug ohne monatliche Verpflichtung aus. Dazu zählen Retusche, Composings, Social-Media-Grafiken oder einfache Layouts. Die in diesem Artikel genannten kostenlosen Lösungen ermöglichen genau das, ohne finanzielle Einstiegshürden. Sie eignen sich besonders für Nutzer, die Bildbearbeitung projektbezogen einsetzen, klare Anforderungen haben und keinen dauerhaften Zugriff auf komplexe Spezialfunktionen benötigen, aber dennoch Wert auf saubere Ergebnisse, gängige Dateiformate und nachvollziehbare Arbeitsabläufe legen sowie eine stabile Nutzung ohne versteckte Kosten oder Abhängigkeiten.


1.2 Für wen kostenlose Alternativen eine realistische Lösung darstellen


Kostenlose Alternativen eignen sich besonders für Studierende und Auszubildende, die professionelle Bildbearbeitung erlernen möchten, ohne sofort in kostenpflichtige Software zu investieren. Auch Selbstständige mit gelegentlichem Bedarf profitieren, da Projekte nicht kontinuierlich anfallen. Content-Creator mit klar definierten Workflows nutzen gezielt einzelne Funktionen, während Unternehmen mit standardisierten Bildprozessen stabile, kalkulierbare Lösungen schätzen. Entscheidend ist dabei nicht der Preis, sondern stets der Funktionsumfang im Verhältnis zum konkreten Einsatzzweck und zur tatsächlichen Nutzung in professionellen und semiprofessionellen Anwendungsszenarien heute.



2. Was eine kostenlose Alternative zu Photoshop leisten sollte


Nicht jede kostenlose Bildbearbeitung ist automatisch eine echte Alternative. Entscheidend sind konkrete Funktionen und eine stabile Arbeitsumgebung.


2.1 Zentrale Funktionen für Bildbearbeitung und Retusche


Eine ernstzunehmende Alternative zu Photoshop muss zentrale Funktionen für Bildbearbeitung und Retusche zuverlässig abdecken. Dazu gehören eine ebenenbasierte Arbeitsweise, präzise Masken sowie flexible Auswahlwerkzeuge. Ebenso wichtig sind Werkzeuge zur Farbkorrektur und Tonwertanpassung, um Bilder gezielt zu optimieren. Die Unterstützung gängiger Dateiformate sichert den Austausch mit anderen Systemen. Fehlen diese grundlegenden Funktionen, leidet nicht nur die Qualität der Ergebnisse, sondern auch die Effizienz und Nachvollziehbarkeit des gesamten Workflows im Alltag bei professionellen und semiprofessionellen Einsatzszenarien heute.


2.2 Grenzen kostenloser Software und realistische Erwartungen


Kostenlose Tools stoßen in der Praxis schneller an ihre Grenzen, da oft wichtige Funktionen fehlen. Dazu zählen nicht-destruktive Filter, die flexible Anpassungen ermöglichen, KI-gestützte Automatisierungen für effizientere Arbeitsabläufe sowie professionelles Farbmanagement für präzise Farbdarstellung. Diese Einschränkungen sind jedoch kein Qualitätsmangel, sondern eine bewusste Abgrenzung zu kommerziellen Systemen, die umfangreiche Features bieten. Für viele Nutzer reicht der Funktionsumfang dennoch aus, solange die Kernaufgaben der Bildbearbeitung zuverlässig erfüllt werden und der Workflow nachvollziehbar und stabil bleibt.


2.3 Unterschiede zwischen Open-Source-, Freeware- und webbasierten Lösungen


Kostenlose Bildbearbeitungsprogramme lassen sich in drei Kategorien einteilen. Freeware ist kostenfrei nutzbar, bleibt aber proprietär, sodass Anpassungen am Programmcode nicht möglich sind. Open-Source-Software zeichnet sich durch transparenten Code, hohe Anpassbarkeit und eine aktive Community aus, die Weiterentwicklung und Support sicherstellt. Webbasierte Lösungen laufen direkt im Browser und erfordern keine Installation, bieten dafür jedoch meist einen eingeschränkten Funktionsumfang im Vergleich zu Desktop-Programmen, was sie besonders für schnelle oder einfache Bearbeitungen interessant macht.



3. Kostenlose Desktop-Alternativen zu Photoshop


Desktop-Programme bieten den größten Funktionsumfang und eignen sich für anspruchsvolle Aufgaben.


3.1 Programme für umfangreiche Bildbearbeitung ohne Lizenzkosten


Zu den bekanntesten kostenlosen Desktop-Alternativen zu Photoshop zählen GIMP, Krita und Darktable. Alle drei Programme bieten umfangreiche Funktionen für Bildbearbeitung und Retusche, werden regelmäßig aktualisiert und aktiv weiterentwickelt. Dadurch sind sie langfristig nutzbar und eignen sich sowohl für Einsteiger als auch für fortgeschrittene Nutzer, die professionelle Ergebnisse erzielen möchten, ohne in ein kostenpflichtiges Abonnement zu investieren. Ihre kontinuierliche Pflege durch Entwickler und Community garantiert Stabilität, Kompatibilität mit aktuellen Betriebssystemen und stetige Erweiterungen des Funktionsumfangs.


3.2 Lösungen für Windows, macOS und Linux


Viele kostenlose Desktop-Programme für Bildbearbeitung sind plattformübergreifend verfügbar und laufen auf Windows, macOS sowie Linux. Gerade unter Linux stellen sie häufig die einzige professionell nutzbare Option dar, da kommerzielle Software hier nur eingeschränkt oder gar nicht verfügbar ist. Diese Programme bieten eine stabile Umgebung für Retusche, Farbkorrekturen und Composings, sodass Nutzer unabhängig vom Betriebssystem produktiv arbeiten können. Die plattformübergreifende Verfügbarkeit erhöht zudem die Flexibilität, Teamwork zu ermöglichen, Dateien nahtlos auszutauschen und Projekte geräteübergreifend fortzuführen, ohne auf kostenpflichtige Lizenzen angewiesen zu sein.


3.3 Vorteile und typische Einschränkungen klassischer Desktop-Software


Kostenlose Desktop-Programme bieten mehrere Vorteile: Sie ermöglichen die Offline-Nutzung, wodurch du unabhängig vom Internet arbeiten kannst, bieten hohe Kontrolle über Dateien und stellen leistungsstarke Werkzeuge für Retusche, Composings und Farbkorrekturen bereit. Gleichzeitig gibt es Einschränkungen: Die Programme erfordern oft eine höhere Einarbeitungszeit, da Funktionen umfangreich sind, und teilweise komplexe Benutzeroberflächen, die gerade Einsteiger zunächst überfordern können. Wer sich jedoch die Zeit nimmt, profitiert von einem flexiblen, stabilen und professionellen Arbeitsumfeld ohne laufende Kosten.



4. Kostenlose webbasierte Bildbearbeitung (ohne Installation)


Webbasierte Lösungen haben sich technisch stark weiterentwickelt und eignen sich für schnelle Aufgaben.


4.1 Bildbearbeitung direkt im Browser


Kostenlose webbasierte Bildbearbeitung erfolgt direkt im Browser, ohne dass eine Installation nötig ist. Tools wie Photopea oder Pixlr bieten umfassende Funktionen und orientieren sich eng an klassischen Photoshop-Workflows. Ergänzend sind PhotoScape X und Polarr weitere kostenlose Optionen: PhotoScape X ermöglicht Retusche, Filter, Farbkorrekturen und Batch-Bearbeitung auf Windows und macOS, während Polarr als Web-, Desktop- und Mobile-App arbeitet und Ebenen, Filter sowie einfache Composings unterstützt. Diese Tools erlauben schnelle, flexible Bildbearbeitung, ohne dass ein kostenpflichtiges Abo notwendig ist.


4.2 Einsatzmöglichkeiten für schnelle Bearbeitungen und einfache Grafiken


Typische Anwendungsfälle für webbasierte Bildbearbeitung sind einfache Retusche, das Erstellen von Social-Media-Grafiken sowie Zuschneiden und Skalieren von Bildern. Diese Funktionen decken die Bedürfnisse vieler Nutzer für schnelle, unkomplizierte Anpassungen zuverlässig ab. Für umfangreichere Projekte, die komplexe Composings, detaillierte Retusche oder präzises Farbmanagement erfordern, stoßen browserbasierte Tools jedoch an ihre Grenzen. Sie eignen sich daher vor allem für kleinere Aufgaben, spontane Bearbeitungen und den flexiblen Einsatz unterwegs, während Desktop-Programme weiterhin die erste Wahl für professionelle Arbeit bleiben.


4.3 Datenschutz, Dateigrößen und funktionale Einschränkungen


Webbasierte Tools arbeiten serverseitig, was die Datenverarbeitung in externen Rechenzentren erforderlich macht und damit Fragen zum Datenschutz und zur Datensicherheit aufwirft. Bei Cloud‑Diensten gilt es besonders, gesetzliche Anforderungen wie den Schutz personenbezogener Daten gemäß der EU‑Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) zu beachten, etwa hinsichtlich Speicherort und Zugriffsschutz. Eine ENISA‑Publikation zum sicheren Cloud‑Computing für kleine und mittlere Unternehmen beschreibt diese Risiken und empfiehlt konkrete Prüf‑ und Sicherheitsmaßnahmen.



5. Kostenlose Bildbearbeitung auf mobilen Geräten


Mobile Bildbearbeitung ist kein Ersatz für Desktop-Software, aber eine sinnvolle Ergänzung.


5.1 Kostenlose Apps für Smartphone und Tablet


Bekannte kostenlose Apps für die Bildbearbeitung auf mobilen Geräten sind Adobe Photoshop Express, Snapseed und Pixlr Mobile. Diese Anwendungen sind speziell für die Touch-Bedienung auf Smartphones und Tablets optimiert und bieten Funktionen wie Zuschneiden, Farbkorrekturen, Filter sowie einfache Retusche. Sie ermöglichen es Nutzern, unterwegs Bilder schnell anzupassen, Social-Media-Content zu erstellen oder kleinere Projekte zu bearbeiten. Für komplexe Arbeiten oder umfangreiche Composings sind sie jedoch weniger geeignet, eignen sich aber ideal für flexible, mobile Workflows und spontane Bearbeitungen.


5.2 Wann mobile Lösungen sinnvoll sind und wann nicht


Mobile Bildbearbeitungs-Apps sind besonders sinnvoll für Social-Media-Content, schnelle Anpassungen von Bildern und Veröffentlichungen unterwegs, da sie einen direkten, flexiblen Zugriff auf Fotos und Grafiken ermöglichen. Sie erlauben das Zuschneiden, Skalieren, Anwenden von Filtern und grundlegende Retuschen direkt auf dem Smartphone oder Tablet. Für komplexe Projekte, die präzise Retusche, Ebenenbearbeitung oder detaillierte Composings erfordern, sind mobile Apps jedoch weniger geeignet. Sie ergänzen Desktop- oder webbasierte Lösungen ideal für kleinere, schnelle Aufgaben unterwegs.


5.3 Zusammenspiel von Desktop-, Web- und App-Lösungen


In der Praxis werden häufig Desktop-, Web- und App-Lösungen kombiniert, um die Stärken jedes Systems optimal zu nutzen. Desktop-Programme dienen für umfangreiche Hauptarbeiten, komplexe Retusche und präzises Farbmanagement. Webbasierte Tools kommen zum Einsatz, wenn schnelle Anpassungen oder einfache Bearbeitungen erforderlich sind, ohne Software installieren zu müssen. Mobile Apps ermöglichen flexibles Arbeiten unterwegs, etwa für Social-Media-Content oder spontane Korrekturen. Durch dieses Zusammenspiel können Nutzer effizient, ortsunabhängig und projektbezogen arbeiten, ohne auf einzelne Funktionen oder Geräte beschränkt zu sein.



6. Die besten Photoshop-Alternativen im Vergleich


Du möchtest Photoshop-Funktionen nutzen, ohne monatlich zu zahlen oder ein Abo abzuschließen? Hier findest du übersichtlich alle im Artikel genannten kostenlosen Alternativen – mit realistischer Einschätzung, ob und wie weit du sie wirklich gratis verwenden kannst.


Name

Beschreibung

Website

Kosten

Zielgruppe

GIMP

Mächtiges Open-Source-Programm für umfangreiche Bildbearbeitung, Ebenen, Masken, Retusche und Composings

Vollständig kostenlos

Einsteiger bis Profis, Fotografen, Designer

Krita

Open-Source-Tool, speziell für digitale Malerei, Illustration und kreative Bildbearbeitung optimiert

Vollständig kostenlos

Illustratoren, digitale Künstler, Comic-Zeichner

Darktable

Open-Source-RAW-Entwickler und Fotoverwaltung, ideal für professionelle Farbkorrektur und Non-Destruktive Bearbeitung

Vollständig kostenlos

Fotografen, RAW-Fans, Studio-Nutzer

Photopea

Sehr Photoshop-ähnlicher Online-Editor im Browser mit Ebenen, Masken, PSD-Support und umfangreichen Werkzeugen

Kostenlos verfügbar (mit Werbung)

Alle, die Photoshop-Workflow ohne Installation wollen

Pixlr

Moderner webbasierter Editor mit KI-Tools, Filtern, Ebenen und schnellen Bearbeitungsoptionen

Kostenlos verfügbar (mit Limits und Werbung)

Social-Media-Creator, Einsteiger, schnelle Edits

PhotoScape X

All-in-one Desktop-Tool für Windows/macOS mit Batch-Bearbeitung, Collage, Retusche und einfachen Effekten

Kostenlos verfügbar (Free-Version mit fast allen Funktionen)

Einsteiger, Batch-Nutzer, Social-Media-Arbeiter

Polarr

Leistungsstarker Filter- und Farb-Editor (Web, Desktop, Mobile) mit Ebenen und KI-gestützten Anpassungen

Kostenlos verfügbar (mit Limits)

Fotografen, Filter-Liebhaber, Mobile-Nutzer

Adobe Photoshop Express

Offizielle kostenlose Adobe-App für grundlegende Bearbeitung, Zuschneiden, Filter und einfache Retusche

Vollständig kostenlos (keine Limits bei Kernfunktionen)

Mobile Nutzer, Social-Media, Einsteiger

Snapseed

Sehr beliebte, kostenlose Google-App mit präzisen Bearbeitungstools, selektiven Anpassungen und Filtern

Vollständig kostenlos

Mobile Fotografen, schnelle Korrekturen unterwegs

Pixlr Mobile

Mobile Version von Pixlr mit KI-Features, Filtern, Retusche und einfachen Composings für iOS & Android

Kostenlos verfügbar (mit Limits und Werbung)

Social-Media-Creator, unterwegs editierend

Die besten kostenlosen Alternativen zu Photoshop im Vergleich



7. Häufig gestellte Fragen


Seit wann gibt es Photoshop?

Photoshop gibt es seit 1990. Die erste Version wurde von Thomas und John Knoll entwickelt und von Adobe veröffentlicht. Seitdem hat sich Photoshop kontinuierlich weiterentwickelt, von einfachen Retusche- und Bildbearbeitungsfunktionen zu einem professionellen Tool für Grafikdesign, Fotografie und digitale Kunst. Bereits die Version 2.5 für Windows ermöglichte Ebenen, ein Feature, das heute Standard ist. Seitdem wurden Funktionen wie Content-Aware Fill, KI-gestützte Auswahlwerkzeuge und 3D-Bearbeitung hinzugefügt, die Photoshop zu einem der mächtigsten Bildbearbeitungsprogramme weltweit machen.

Was kostet Photoshop aktuell?

Adobe Photoshop selbst gibt es in Deutschland nur im Abonnement‑Modell, meist im Rahmen des Foto‑Abos zusammen mit Lightroom. Ein Jahresabo für Photoshop inklusive Lightroom liegt derzeit bei etwa 198,90 € pro Jahr, was ungefähr 16,58 € pro Monat entspricht. Ein direkter Einzeltarif nur für Photoshop allein wird von Adobe offiziell nicht mehr als separate, günstigere Option angeboten – Nutzer wählen in der Regel das Foto‑Abo oder größere Creative‑Cloud‑Pakete. Alternative Angebote wie Adobe Photoshop Elements (Einmallizenz) gibt es ebenfalls, aber diese sind keine Vollversion von Photoshop selbst und kosten meist ab etwa 84 € bis 125 € je nach Version.

Gibt es eine kostenlose Photoshop-App?

Ja, Adobe bietet Photoshop Express als kostenlose App für Smartphones und Tablets an. Die App ermöglicht grundlegende Bildbearbeitung wie Zuschneiden, Farbkorrektur, Filter, Text-Overlays oder einfache Retusche direkt auf dem mobilen Gerät. Du kannst unterwegs ein Foto für Instagram zuschneiden, Helligkeit und Kontrast anpassen und es sofort veröffentlichen, ohne die Desktop-Version zu verwenden. Für professionelle Funktionen wie Ebenenbearbeitung oder erweiterte Retusche ist allerdings ein kostenpflichtiges Creative-Cloud-Abo erforderlich.

Ist GIMP eine vollwertige Alternative zu Photoshop?

GIMP ist eine sehr leistungsfähige kostenlose Alternative zu Photoshop, eignet sich aber nicht in allen Fällen als vollwertiger Ersatz. Für viele Standardaufgaben wie Retusche, Farbkorrektur, Composings oder das Arbeiten mit Ebenen ist GIMP völlig ausreichend. Du kannst in GIMP ein Porträt professionell freistellen, Farblooks anpassen und Texte oder Grafiken einfügen – alles ohne Kosten. Allerdings fehlen bestimmte Funktionen wie integrierte KI-gestützte Auswahlwerkzeuge, Content-Aware-Fill oder Adobe-spezifische Plugins, die in Photoshop den Workflow für Profis erheblich beschleunigen.

Welche kostenlose Alternative zu Photoshop ist die beste?

Die „beste“ kostenlose Alternative hängt stark vom Einsatzzweck ab. Für umfangreiche Desktop-Bildbearbeitung ist GIMP die erste Wahl, da es Ebenen, Masken, Farbkorrekturen und eine große Plugin-Community bietet. Wer eher kreative Mal- oder Zeichenfunktionen benötigt, profitiert von Krita, das speziell für digitale Illustration optimiert ist. Für Fotografen, die RAW-Bearbeitung wollen, ist Darktable ideal. Ein Social-Media-Content-Creator kann mit GIMP schnelle Retuschen durchführen, während ein Illustrator mit Krita komplexe Composings und digitale Zeichnungen erstellt.


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