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Das Wichtigste in Kürze
Ahrefs gehört zu den stärksten SEO-Plattformen, ist jedoch teuer und für viele Anwendungsfälle umfangreicher als nötig.
Ich habe 20 alternative Lösungen verglichen und zeige, welche Anbieter bei Keywords, Backlinks, Technik und Rankings überzeugen.
So gehst du vor: Vergleiche Funktionen, Preise und Schwerpunkte, um die passende Lösung für deine Ziele auszuwählen.
Warum du nach einer Ahrefs-Alternative suchst
Ahrefs zählt zu den leistungsstärksten SEO-Plattformen am Markt, gehört jedoch auch zu den kostspieligsten Anbietern. Besonders bei mehreren Projekten oder Teamzugängen kann die monatliche Investition schnell ein dreistelliges Budget erreichen. Gleichzeitig benötigen nicht alle SEO-Experten den gesamten Leistungsumfang der Anwendung. Wer beispielsweise vor allem Suchbegriffe recherchieren, Backlinks auswerten oder Positionen überwachen möchte, findet häufig schlankere und preiswertere Alternativen. Laut Search Engine Journal investieren viele SEO-Verantwortliche einen erheblichen Teil ihrer Ressourcen in Software. Umso wichtiger ist es, eine Plattform auszuwählen, die den eigenen Anforderungen gerecht wird. Ich habe deshalb 20 Alternativen analysiert und zeige dir, welche Lösungen sich für unterschiedliche Einsatzbereiche eignen, inklusive Preisen, Stärken und möglichen Einschränkungen.
Hohe Kosten und Preismodell von Ahrefs
Ein entscheidender Faktor bei der Wahl einer passenden Plattform sind die laufenden Kosten. Ahrefs berechnet seine Pläne nach Projekten, Berichten und Credits, wodurch die Ausgaben mit wachsendem Team schnell steigen. Der Einstiegsplan Lite liegt bei umgerechnet rund 120 Euro, und deckt nur begrenzte Keyword- und Crawl-Kontingente ab. Für Agenturen mit mehreren Kunden wird häufig der Standard– oder Advanced-Plan notwendig, wodurch die monatliche Rechnung leicht auf 250 bis 500 Euro steigt.
Funktionale Grenzen und fehlende Features
Neben der Preisstruktur spielt auch die Frage eine Rolle, wie gut Ahrefs die unterschiedlichen Anforderungen von SEO-Teams abdeckt. Zwar umfasst die Plattform zentrale Bereiche wie Keyword-Recherche, Backlinks und Rank-Tracking, bei technischen SEO-Analysen bieten andere Werkzeuge jedoch häufig einen größeren Funktionsumfang. Auch bei granularer API-Nutzung oder spezifischen Anforderungen wie Content-Gap-Analysen für lokale Rankings stoßen Nutzer an Grenzen. Fehlende Funktionen müssen häufig durch zusätzliche Software ergänzt werden, wodurch der Vorteil einer zentralen All-in-One-Plattform zunehmend abnimmt.
Anwendungsfälle für alternative Tools
Gerade deshalb lohnt sich ein genauer Blick auf die eigenen Bedürfnisse. Denn die umfangreichste Plattform ist nicht automatisch die beste Wahl für jede Aufgabe. Ein Blogger, der ausschließlich Keywords recherchiert, ist mit einem schlanken Werkzeug wie LowFruits häufig besser bedient als mit einer umfassenden Suite. Technische SEOs wiederum benötigen vor allem einen zuverlässigen Crawler und keine zusätzlichen Funktionen für Content-Marketing.
Kriterien für die richtige Tool-Wahl
Die unterschiedlichen Anforderungen machen deutlich, dass bei der Auswahl einer passenden Plattform mehrere Faktoren entscheidend sind. Neben den eigenen SEO-Zielen spielen vor allem der Preis, die Qualität der verfügbaren Daten, die Abdeckung relevanter Aufgaben sowie die Einbindung in bestehende Arbeitsabläufe eine Rolle. Genau deshalb setzen viele SEO-Profis nicht auf eine einzige Lösung, sondern kombinieren verschiedene Plattformen für unterschiedliche Aufgaben. Aktuellen Studien zufolge nutzen 82 Prozent der befragten SEO-Fachleute Ahrefs, während bereits 56 Prozent parallel auf Semrush setzen.
Kostenlos, günstig und Open-Source
Kostenlose Alternativen im Überblick
Eine vollständig kostenlose Alternative mit der gleichen Datentiefe wie Ahrefs gibt es kaum. Einzelne Aufgabenbereiche lassen sich jedoch mit kostenlosen Werkzeugen gezielt abdecken. Google Search Console liefert direkte Ranking- und Klickdaten aus der Google-Suche, Screaming Frog crawlt bis zu 500 URLs in der kostenlosen Version, und Keywords Everywhere stellt Suchvolumina bereits im Grundmodus bereit. Für punktuelle Analysen kann diese Kombination daher eine sinnvolle Lösung sein.
Günstige Tools für kleine Budgets
Wer über ein begrenztes, aber planbares Budget verfügt, findet mit Mangools für rund 27 Euro im Monat oder Nightwatch für etwa 30 Euro im Monat günstige Einstiegsmöglichkeiten. Beide Plattformen verfolgen ein schlankeres Preismodell als Ahrefs und konzentrieren sich auf zentrale Aufgaben wie Keyword-Recherche und Rank-Tracking. Damit eignen sie sich besonders für Nutzer, die keine umfassende Suite benötigen, sondern gezielt einzelne SEO-Bereiche abdecken möchten.
Sind Open-Source-Tools eine Alternative?
Im technischen SEO lassen sich einzelne Aufgaben auch mit kostenlosen oder quelloffenen Werkzeugen abdecken. Die kostenlose Version von Screaming Frog sowie selbst gehostete Crawler wie Apache Nutch bieten solide Möglichkeiten für technische Analysen. Eine vollständige Open-Source-Alternative zu Ahrefs mit eigenem Backlink-Index gibt es derzeit jedoch nicht. Der Aufbau und die laufende Pflege eines solchen Datenbestands erfordern eine Infrastruktur, die für die meisten Community-Projekte kaum realisierbar ist.
Stimmen aus der SEO-Community
Wie stark das Kostenbewusstsein bei der Tool-Wahl ausgeprägt ist, zeigt sich auch in den Diskussionen der SEO-Community. In einem Thread im BlackHatWorld-Forum beschreibt ein Nutzer, dass er Ahrefs überwiegend für Keyword-Recherche, Backlink-Analysen und gelegentliche Site-Audits nutzt, den umfangreichen Funktionsumfang jedoch kaum ausschöpft. In den Antworten wird zwar mehrfach Semrush als Alternative genannt, gleichzeitig weisen andere Nutzer darauf hin, dass sich die größten Einsparungen meist durch die Kombination mehrerer Werkzeuge statt einer weiteren All-in-One-Suite erzielen lassen. Dieser Tenor zieht sich durch weite Teile der Diskussion.
Die besten Ahrefs-Alternativen im Überblick
All-in-One SEO Suites
All-in-One-Suiten bündeln Keyword-Recherche, Backlink-Analyse, technische Audits und Rank-Tracking in einer Oberfläche und eignen sich für Teams, die nicht mehrere Einzeltools verwalten möchten.
Keyword-Recherche-Tools
Wer sich ausschließlich auf Keyword-Recherche konzentriert, benötigt keine vollständige Suite. Diese vier Tools sind auf genau diesen Anwendungsfall spezialisiert.
Backlink-Analyse-Tools
Für die reine Backlink-Auswertung bieten diese vier Tools teils tiefergehende Analyse-Funktionen als Ahrefs selbst.
Technisches SEO und Website-Audits
Technische Audits erfordern leistungsfähige Crawling-Tools, die Ahrefs in dieser Tiefe nicht bietet. Die folgenden vier Lösungen decken diesen Bereich ab, von Desktop-Anwendungen bis zu Cloud-Plattformen.
Rank-Tracking-Tools
Für die Überwachung von Rankings ist eine umfassende SEO-Suite oft nicht notwendig. Diese vier Tools konzentrieren sich auf tägliches Rank-Tracking und kosten deutlich weniger als Ahrefs.
Alternativen für spezielle Anwendungsfälle
Alternative zur Ahrefs-API
Wer Ahrefs-Daten programmatisch in eigene Tools einbindet, findet bei Semrush und Moz vergleichbare APIs mit oft transparenteren Kontingenten. Auch Screaming Frog bietet über seine Custom-Extraction-Funktion Wege, technische Daten automatisiert zu extrahieren, ohne auf eine Backlink-API angewiesen zu sein.
KI-gestützte SEO-Alternativen
Einige jüngere Tools integrieren KI direkt in die Keyword- und Content-Analyse, etwa zur automatischen Cluster-Bildung von Suchintentionen. Diese Funktionen ergänzen klassische Metriken wie Suchvolumen und Wettbewerbsstärke, ersetzen aber keine belastbare Backlink-Datenbank, weshalb sie meist als Zusatz zu einem der oben genannten Tools genutzt werden.
Alternativen zum Ahrefs Keyword Explorer
Für die Keyword-Recherche bietet Mangools‘ KWFinder eine hervorragende Alternative zum Ahrefs Keyword Explorer. Das Tool spezialisiert sich auf die Identifikation von Keywords mit realistischen Rankingchancen, statt wie Ahrefs eine riesige, aber teils unübersichtliche Datenmenge zu liefern.
Semrush, Ahrefs und weitere Suiten im Vergleich
Semrush und Ahrefs liegen preislich in ähnlichen Regionen, unterscheiden sich aber in der Datenquelle für Keywords und in der Tiefe der PPC-Funktionen. SE Ranking positioniert sich bewusst darunter und punktet mit flexibleren, projektbasierten Paketen. Für wen sich welches Tool eignet, hängt letztlich davon ab, ob Backlink-Tiefe, Content-Funktionen oder Preis das entscheidende Kriterium sind.
Häufig gestellte Fragen
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